Eigentlich wollten wir heute auch nochmal an den Strand, schließlich muss man es ausnutzen, solange es noch möglich ist. Leider hat das Wetter dann aber nicht so ganz mitgespielt und es war sehr bewölkt. Wir haben also schonmal angefangen unsere Koffer zu packen (das wird noch abenteuerlicher als ursprünglich gedacht) und sind, als die Luft sich gegen Nachmittag ein bisschen abgekühlt hatte, nach Trevo gegangen. Da heute unser letzter wirklicher Tag in Iriri/Portinho ist, haben wir uns außerdem noch vorgenommen, nochmal im Supermarkt von Iriri die letzten Einkäufe zu erledigen.
Als wir in Trevo angekommen sind, hat sich Tobis Mama erst noch von Ivaneth die Fußnägel machen lassen. Da es Tobi und mir sonst zu spät (und vor allem zu dunkel) geworden wäre, sind wir schonmal vor nach Iriri gegangen. Tobias wollte noch eine bestimmte Straße in Iriri entlang gehen die wirklich steil ist, in der Hoffnung eine schöne Aussicht zu bekommen.
Wir sind also ins Dorf rein und die Straße hochgekrackselt. Es war nicht die Aussicht die Tobias erwartet hatte, aber ich fand sie trotzdem ganz nett :D Wir haben uns dann im Supermarkt mit Farinha und noch ein bisschen Zeug für Deutschland eingedeckt, sind nochmal in die Apotheke Kochsalzlösungen kaufen gegangen und haben uns dann auch schon wieder auf den Weg zurück gemacht. Da war es dann aber auch schon stockdunkel, das geht hier wirklich schnell. Auf dem Weg aus dem Dorf raus sind uns dann auch Tobis Mutter, Ivaneth und Iury entgegen gekommen, die sich ebenfalls auf dem Weg zum Supermarkt befanden.
Zurück bei Ivaneth und Tobis Oma zuhause, haben Tobi und ich ganz viel Zeit gehabt zu entspannen, während wir auf seine Mutter und Ivaneth warteten. Wir waren abends hier zum Essen eingeladen, deswegen wurde das ganze eine längere Sache.
Bis dann wirklich wieder alle da waren und es Essen gab, war es schon kurz nach 8. Nach dem Essen ging es dann also auch recht bald zurück nach Portinho, denn wir waren alle müde. Da Tobis Mutter nicht wollte, dass wir alleine gehen, ist Ivaneth dann mitgekommen und hat mit uns bei Ana Maria geschlafen. Es hatte geregnet und die Straßen waren plitschnass, aber die Menschen haben sich alle gefreut. Außerdem ist es so auch um einiges abgekühlt, was sehr angenehm war.
Wir waren dann duschen und wollten uns gerade fertig machen für ins Bett, als Diogo noch vorbei kam. Er ist morgen ebenfalls in Vitoria, allerdings heißt das dann wahrscheinlich, dass wir uns verpassen und nicht mehr sehen werden. Deswegen kam er nach der Uni nochmal, um sich von uns zu verabschieden und wir haben uns noch eine Weile mit ihm unterhalten.
Als Diogo sich dann wieder nach Hause verabschiedet hat, sind Tobi und ich totmüde ins Bett gefallen. Und damit beginnt auch schon unsere letzte Nacht in Portinho ...
Montag, 10. April 2017
Sonntag, 9. April 2017
Strandtag mit Sonnenuntergang
Für Tobias und mich ging es auch heute wieder an den Strand. Dieses Mal wurden wir von Maicon und Suelen begleitet, die uns auch mit den Motorrad mitgenommen haben. Tobis Mutter ist heute nicht mitgekommen, da sie immer noch Kopfschmerzen hat. Wir sind dann also an den Strand von Areia Preta gefahren. Da Wochenende ist, war wieder recht viel los. Außerdem war das Kayak
auch wieder da, und so konnten Maicon und Tobias zusammen Kayak fahren. Suelen und ich sind erstmal am Strand sitzen geblieben und haben uns unterhalten, irgendwann sind wir dann auch Richtung Meer und sie ist ein bisschen mitgeschwommen. Nach einer Weile kam auch Ivaneth zu uns, und mit ihr zwei Mädels die wir allerdings nicht kannten. Sogar Jo und ihre Familie kamen kurz vorbei, die haben wir hier in unserer ganzen Zeit nur zwei mal am Strand gesehen. Es herrscht das typische Phänomen, die Menschen die hier am Strand wohnen, haben oft keine Lust an den Strand zu gehen. Wir sind ziemlich lange dort am Strand geblieben. Tobias hat heute außerdem gelernt, wie man auf einem Stand-up fährt. Das war für mich als Außenstehende recht witzig anzusehen, da er natürlich auch zwei-dreimal runtergefallen ist. Zum Ende hin hat es dann aber schon wirklich gut funktioniert.
Als die meisten Menschen dann schon gegangen waren und die Sonne sich auch langsam neigte, sind wir mit dem Motorrad zu dem kleinsten Strand von Iriri, Santa Helena, gefahren. Von dort aus wollten wir den Sonnenuntergang beobachten. Aber natürlich nicht vom Strand aus - das wäre ja viel zu einfach - sondern wir sind über das Kliff noch etwa 7 Minuten weitergeklettert. An dem Platz von Maicon angekommen haben wir dann Bilder geschossen, uns hingesetzt und zusammen den Sonnenuntergang genossen. Es sah echt super schön aus, und mit Monte Agha im Hintergrund hat das ganze etwas romantisches. Das Zurückklettern war dann schon etwas anstrengender, weil es nun dunkel war und Maicon und Suelen mit ihren Handys den Weg leuchten mussten. Wir sind dann zurück nach Portinho gefahren. Dort haben wir gerade noch gesehen, wie Jo und ihre Familie mit
Tobis Mutter in die Kirche gefahren ist. Wir haben uns dann alle geduscht und sind in die Wohnung von Maicon, denn heute Abend wollte Suelen für uns kochen - es gab Hummer, Riesengarnelen und Krebse. Das Essen war super lecker und mal etwas ganz spezielles. Auch Ana Maria kam dazu, und Tobis Mutter kam nach der Kirche auch noch zum Essen. Danach haben Tobi und ich noch ein wenig mit Maicon Karten gespielt, bis es irgendwann wirklich spät war und wir zurück nach unten gegangen sind. Dort haben wir uns dann auch ziemlich direkt ins Bett gelegt.
auch wieder da, und so konnten Maicon und Tobias zusammen Kayak fahren. Suelen und ich sind erstmal am Strand sitzen geblieben und haben uns unterhalten, irgendwann sind wir dann auch Richtung Meer und sie ist ein bisschen mitgeschwommen. Nach einer Weile kam auch Ivaneth zu uns, und mit ihr zwei Mädels die wir allerdings nicht kannten. Sogar Jo und ihre Familie kamen kurz vorbei, die haben wir hier in unserer ganzen Zeit nur zwei mal am Strand gesehen. Es herrscht das typische Phänomen, die Menschen die hier am Strand wohnen, haben oft keine Lust an den Strand zu gehen. Wir sind ziemlich lange dort am Strand geblieben. Tobias hat heute außerdem gelernt, wie man auf einem Stand-up fährt. Das war für mich als Außenstehende recht witzig anzusehen, da er natürlich auch zwei-dreimal runtergefallen ist. Zum Ende hin hat es dann aber schon wirklich gut funktioniert.
Als die meisten Menschen dann schon gegangen waren und die Sonne sich auch langsam neigte, sind wir mit dem Motorrad zu dem kleinsten Strand von Iriri, Santa Helena, gefahren. Von dort aus wollten wir den Sonnenuntergang beobachten. Aber natürlich nicht vom Strand aus - das wäre ja viel zu einfach - sondern wir sind über das Kliff noch etwa 7 Minuten weitergeklettert. An dem Platz von Maicon angekommen haben wir dann Bilder geschossen, uns hingesetzt und zusammen den Sonnenuntergang genossen. Es sah echt super schön aus, und mit Monte Agha im Hintergrund hat das ganze etwas romantisches. Das Zurückklettern war dann schon etwas anstrengender, weil es nun dunkel war und Maicon und Suelen mit ihren Handys den Weg leuchten mussten. Wir sind dann zurück nach Portinho gefahren. Dort haben wir gerade noch gesehen, wie Jo und ihre Familie mit
Tobis Mutter in die Kirche gefahren ist. Wir haben uns dann alle geduscht und sind in die Wohnung von Maicon, denn heute Abend wollte Suelen für uns kochen - es gab Hummer, Riesengarnelen und Krebse. Das Essen war super lecker und mal etwas ganz spezielles. Auch Ana Maria kam dazu, und Tobis Mutter kam nach der Kirche auch noch zum Essen. Danach haben Tobi und ich noch ein wenig mit Maicon Karten gespielt, bis es irgendwann wirklich spät war und wir zurück nach unten gegangen sind. Dort haben wir uns dann auch ziemlich direkt ins Bett gelegt.
| Tobias auf dem Stand-Up |
| Kletterabenteuer |
| Gruppenfoto vor dem Sonnenuntergang |
| Sonnenuntergang |
| Hummer |
| Lecker Krebse |
Samstag, 8. April 2017
Strand und Feira do Sol
Wieder beginnt ein neuer Tag. Und wieder ist es unfassbar heiß - laut Maicon sollten es im Laufe des Tages 36 Grad werden. Wir hatten daher natürlich ein Hauptziel, den Strand.
Nach einem stärkenden Frühstück haben Tobi, seine Mutter und ich uns auf den Weg nach Trevo gemacht, da Ivaneth auch mit zum Strand wollte. Für das Wochenende sollte außerdem ein Teil der Familie aus Marataizes kommen, von denen wir dann bereits herzlich begrüßt wurden. Tobis Großtante und und die Cousine von Tobis Mutter waren da.
Wir sind dann auch relativ bald auf zum Strand, denn es war (ich weiß, ich wiederhole mich) echt warm. Neben uns dreien kamen noch Ivaneth und ein kleiner Cousin von Tobi mit, dessen Namen ich mir einfach nicht merken kann.
Am Strand haben wir es uns gemütlich gemacht, teils in der Sonne teils im Schatten. Viel abenteuerliches ist dann eigentlich nicht passiert, wir haben die Brisen genossen, die anderen sind ins Meer gegangen, ich habe mein Buch fertig gelesen (absolute Bücherempfehlung, falls jemand noch was sucht) und Tobias durfte wieder mit dem Kayak von Maicons Vater fahren.
Gegen Mittag ist Tobis Mutter dann zurück nach Trevo gegangen, weil sie Kopfschmerzen hatte. Tobias und ich sind zwischendurch ein wenig durch Iriri gelaufen und haben uns nochmal die Souvenirgeschäfte angeschaut.
Außerdem kam auch Suelen im Laufe des Tages an den Strand. Am Ende waren es nur noch Tobi, Ivaneth, Suelen, Tobis Cousin und ich. Eigentlich wollten wir bis zum Sonnenuntergang bleiben, aber kurz vorher hat sich der Himmel ein wenig mit Wolken verzogen, weshalb man nicht viel vom Sonnenuntergang sehen konnte. Also sind wir auch zurück zum Haus von Tobis Oma gegangen.
Tobis Mama war da schon wieder weg und zuhause bei Ana Maria, aber wir konnten uns noch ein wenig mit seiner Großtante und deren Tochter unterhalten (soweit wir sie verstanden haben. Seine Großtante hat keine Zähne mehr und nuschelt unwahrscheinlich, deswegen ist sie recht schwer zu verstehen. Aber wir werden immer besser!)
Ana Maria hatte den ganzen Tag am Strand gearbeitet. Es gibt hier so kleine Kiosks, bei denen es Getränke und Kleinigkeiten zu essen gibt, wie zB Pasteten mit Fleisch oder Garnelen. Ana Maria kocht in einem dieser Kiosks, und am Wochenende muss sie meistens arbeiten. Auf jeden Fall wird sie nach der Arbeit immer von ihrer Chefin nach Hause gefahren, und die war so lieb uns auf dem Weg noch mit einzusammeln.
Wir sind dann also zurück nach Portinho gefahren, und haben dort erstmal geduscht. Dann wurde uns gesagt, dass wir nach dem "Essen" (eigentlich hatten Tobi und ich gar nicht wirklich hunger, es war also eher nach dem Essen der anderen) nach Piuma zu Feira do Sol (wörtl. Sonnenmarkt) fahren würden. Der hat dieses Wochenende auf gemacht, und bleibt bis Ostern. Jo und ihre Familie wollten mit uns hinfahren.
Es waren dann also Jo, Ana Maria, Tobis Mutter, Amanda, Nicacio, Tobi und ich im Auto mit Acacio am Steuer, und so ging es nach Piuma. Wir waren mal wieder alle gestapelt, aber die Fahrt war ja zum Glück nur sehr kurz.
Unser erstes Highlight bei der Feira war: es gab Churros. Die mussten natürlich direkt mal probiert werden. Hier werden Churros anders gegessen als bei uns auf dem Weihnachtsmarkt - man bekommt nur einen dicken Churro, der mit Schokolade (oder Kondensmilch) gefüllt und mit Schokostreuseln oÄ getoppt wird. Wir man schon entnehmen kann, waren sie natürlich absolut grandios, ich wünschte die gäbe es öfter.
Ansonsten waren zumindest Tobias und ich eher enttäuscht von dem Markt. Im Vorfeld wurde uns gesagt dort gäbe es "absolut alles". Leider gab es dann aber wirklich fast ausschließlich Klamottenstände, die uns dann doch eher weniger interessiert haben. Dafür haben wir aber eine wirklich schöne Zeit zusammen mit Jo und ihrer Familie gehabt, und das zählt ja am meisten. Außerdem habe ich mal wieder einen neuen Straßenhund kennen gelernt (ich habe ihn Bruno getauft) der sogar mit mir getanzt hat, der Abend war also erfolgreich :D
Nach dem kleinen Ausflug haben wir eigentlich nichts mehr gemacht und sind direkt ins Bett gegangen.
Wir haben gar nicht mehr so viele Tage in Iriri/Portinho, am Dienstag schon geht es für uns zurück nach Serra/Vitória. Daher müssen wir jetzt jeden Tag versuchen, so viel Strand, Sonne und Quality time mitzunehmen wie nur möglich.
Nach einem stärkenden Frühstück haben Tobi, seine Mutter und ich uns auf den Weg nach Trevo gemacht, da Ivaneth auch mit zum Strand wollte. Für das Wochenende sollte außerdem ein Teil der Familie aus Marataizes kommen, von denen wir dann bereits herzlich begrüßt wurden. Tobis Großtante und und die Cousine von Tobis Mutter waren da.
Wir sind dann auch relativ bald auf zum Strand, denn es war (ich weiß, ich wiederhole mich) echt warm. Neben uns dreien kamen noch Ivaneth und ein kleiner Cousin von Tobi mit, dessen Namen ich mir einfach nicht merken kann.
Am Strand haben wir es uns gemütlich gemacht, teils in der Sonne teils im Schatten. Viel abenteuerliches ist dann eigentlich nicht passiert, wir haben die Brisen genossen, die anderen sind ins Meer gegangen, ich habe mein Buch fertig gelesen (absolute Bücherempfehlung, falls jemand noch was sucht) und Tobias durfte wieder mit dem Kayak von Maicons Vater fahren.
Gegen Mittag ist Tobis Mutter dann zurück nach Trevo gegangen, weil sie Kopfschmerzen hatte. Tobias und ich sind zwischendurch ein wenig durch Iriri gelaufen und haben uns nochmal die Souvenirgeschäfte angeschaut.
Außerdem kam auch Suelen im Laufe des Tages an den Strand. Am Ende waren es nur noch Tobi, Ivaneth, Suelen, Tobis Cousin und ich. Eigentlich wollten wir bis zum Sonnenuntergang bleiben, aber kurz vorher hat sich der Himmel ein wenig mit Wolken verzogen, weshalb man nicht viel vom Sonnenuntergang sehen konnte. Also sind wir auch zurück zum Haus von Tobis Oma gegangen.
Tobis Mama war da schon wieder weg und zuhause bei Ana Maria, aber wir konnten uns noch ein wenig mit seiner Großtante und deren Tochter unterhalten (soweit wir sie verstanden haben. Seine Großtante hat keine Zähne mehr und nuschelt unwahrscheinlich, deswegen ist sie recht schwer zu verstehen. Aber wir werden immer besser!)
Ana Maria hatte den ganzen Tag am Strand gearbeitet. Es gibt hier so kleine Kiosks, bei denen es Getränke und Kleinigkeiten zu essen gibt, wie zB Pasteten mit Fleisch oder Garnelen. Ana Maria kocht in einem dieser Kiosks, und am Wochenende muss sie meistens arbeiten. Auf jeden Fall wird sie nach der Arbeit immer von ihrer Chefin nach Hause gefahren, und die war so lieb uns auf dem Weg noch mit einzusammeln.
Wir sind dann also zurück nach Portinho gefahren, und haben dort erstmal geduscht. Dann wurde uns gesagt, dass wir nach dem "Essen" (eigentlich hatten Tobi und ich gar nicht wirklich hunger, es war also eher nach dem Essen der anderen) nach Piuma zu Feira do Sol (wörtl. Sonnenmarkt) fahren würden. Der hat dieses Wochenende auf gemacht, und bleibt bis Ostern. Jo und ihre Familie wollten mit uns hinfahren.
Es waren dann also Jo, Ana Maria, Tobis Mutter, Amanda, Nicacio, Tobi und ich im Auto mit Acacio am Steuer, und so ging es nach Piuma. Wir waren mal wieder alle gestapelt, aber die Fahrt war ja zum Glück nur sehr kurz.
Unser erstes Highlight bei der Feira war: es gab Churros. Die mussten natürlich direkt mal probiert werden. Hier werden Churros anders gegessen als bei uns auf dem Weihnachtsmarkt - man bekommt nur einen dicken Churro, der mit Schokolade (oder Kondensmilch) gefüllt und mit Schokostreuseln oÄ getoppt wird. Wir man schon entnehmen kann, waren sie natürlich absolut grandios, ich wünschte die gäbe es öfter.
Ansonsten waren zumindest Tobias und ich eher enttäuscht von dem Markt. Im Vorfeld wurde uns gesagt dort gäbe es "absolut alles". Leider gab es dann aber wirklich fast ausschließlich Klamottenstände, die uns dann doch eher weniger interessiert haben. Dafür haben wir aber eine wirklich schöne Zeit zusammen mit Jo und ihrer Familie gehabt, und das zählt ja am meisten. Außerdem habe ich mal wieder einen neuen Straßenhund kennen gelernt (ich habe ihn Bruno getauft) der sogar mit mir getanzt hat, der Abend war also erfolgreich :D
Nach dem kleinen Ausflug haben wir eigentlich nichts mehr gemacht und sind direkt ins Bett gegangen.
Wir haben gar nicht mehr so viele Tage in Iriri/Portinho, am Dienstag schon geht es für uns zurück nach Serra/Vitória. Daher müssen wir jetzt jeden Tag versuchen, so viel Strand, Sonne und Quality time mitzunehmen wie nur möglich.
| Abend am Strand |
| Churros mit den Kindern - und einer verrückten Familie im Hintergrund |
Freitag, 7. April 2017
Monte Agha
Heute morgen hat für Tobias und mich schon um halb 5 der Wecker geklingelt. Um 5 Uhr wollten wir los, vor Einbruch der Hitze mit Maicon und Joao Pedro auf den Berg Monte Agha nach Piuma.
Als wir losfuhren war es noch dunkel, aber schon auf dem Weg dorthin ging die Sonne auf (die Fahrt dauerte höchstens 15 Minuten). Im Rückspiegel konnten wir den Sonnenaufgang beobachten, der super schön war.
Am Fuß des Berges wurde das Auto abgestellt und es ging zu Fuß weiter. Der Aufstieg dauerte schätzungsweise zwischen einer und eineinhalb Stunden und war extrem anstrengend, weil die Steigung wirklich stark war. Der Weg war nicht gerade geebnet und eher nur ein kleiner Trampelpfad. Obwohl es noch nicht warm war schwitzen wir wie die Tiere. Keuchend ging es Schritt für Schritt nach oben, und die Anstrengung sollte sich auszahlen - der Ausblick war atemberaubend. Von hier aus konnte man über Piuma bis nach Iriri blicken, auf der anderen Seite über Itapimirim bis nach Marataizes und nach hinten raus über die Berge Brasiliens. Wir ließen uns erstmal nieder, aßen etwas zur Stärkung und genossen die Aussicht.
Als es dann anfing bedeutend wärmer zu werden, machten wir uns wieder auf den Weg. Der Weg nach unten war danach dann fast ein klacks und ging natürlich viel schneller. Dieses mal mussten wir eher aufpassen, dass wir nicht ausrutschen und nach unten fallen. Das haben wir aber natürlich alle super gemeistert, und so kamen wir erschöpft und stolz unten wieder an. Auf dem Weg zum Auto wurden noch ein paar Früchte von den umliegenden Bäumen stibitzt und wir sahen eine ganz echte, richtige Schlange.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an zum Brötchenkaufen, damit wir bei Ana Maria erstmal anständig frühstücken konnten. Danach mussten wir alle unbedingt duschen. Es war erst halb 10, aber wir waren alle unglaublich müde.
Da heute Abend die Geburtstagsfeier von Ana Maria ist, haben Tobi und ich uns noch ein wenig zu einem Mittagsschlaf hingelegt. Als wir wieder wach waren, gingen wir zu Jo Mittagessen - sie hatte noch so viel Essen vom Vorabend übrig, dass sie es mit ihrer Familie alleine nicht schaffen konnte :D
Danach haben wir uns noch auf verschiedenste Weise die Zeit vertrieben, bis gegen Abend dann Ivaneth mit Myrella und Iury kam und es dann rüber zu Jo zum Geburtstag von Ana Maria gegangen. Sie und ihre Familie hatten dort einen Grill, einen riesigen Kuchen und ganz ganz viel zu Essen vorbereitet. Eine große Feier sollte es nicht sein, es war "nur" Familie eingeladen. So waren Maicon mit Suelen, Joao Pedro mit Bruna, Ivaneth mit ihren zwei Kindern, Jo mit ihrer Familie und Claudia (eine Schwester von Maicon, Jo und Joao Pedro) mit ihren zwei Kindern da.
Es wurden dann millionen Fotos geschossen und es wurde ganz ganz viel gegessen. Bevor der Kuchen angeschnitten wurde, musste natürlich noch zum Geburtstag gesungen werden (der eigentliche Geburtstag ist zwar erst morgen, aber hier wird das schon am Vorabend gefeiert, auch wenn die Feier dann nicht bis nach Mitternacht geht). Sogar der Pfarrer aus Jos Kirche war da, sprach ein paar Worte und segnete die Menschen.
Den ganzen Abend wurde gegessen, geredet und gelacht, bis die ersten von ihrer Müdigkeit getrieben nach Hause gegangen sind. Es war ein sehr schöner Abend mit viel Spaß und Freude.
Als wir losfuhren war es noch dunkel, aber schon auf dem Weg dorthin ging die Sonne auf (die Fahrt dauerte höchstens 15 Minuten). Im Rückspiegel konnten wir den Sonnenaufgang beobachten, der super schön war.
Am Fuß des Berges wurde das Auto abgestellt und es ging zu Fuß weiter. Der Aufstieg dauerte schätzungsweise zwischen einer und eineinhalb Stunden und war extrem anstrengend, weil die Steigung wirklich stark war. Der Weg war nicht gerade geebnet und eher nur ein kleiner Trampelpfad. Obwohl es noch nicht warm war schwitzen wir wie die Tiere. Keuchend ging es Schritt für Schritt nach oben, und die Anstrengung sollte sich auszahlen - der Ausblick war atemberaubend. Von hier aus konnte man über Piuma bis nach Iriri blicken, auf der anderen Seite über Itapimirim bis nach Marataizes und nach hinten raus über die Berge Brasiliens. Wir ließen uns erstmal nieder, aßen etwas zur Stärkung und genossen die Aussicht.
Als es dann anfing bedeutend wärmer zu werden, machten wir uns wieder auf den Weg. Der Weg nach unten war danach dann fast ein klacks und ging natürlich viel schneller. Dieses mal mussten wir eher aufpassen, dass wir nicht ausrutschen und nach unten fallen. Das haben wir aber natürlich alle super gemeistert, und so kamen wir erschöpft und stolz unten wieder an. Auf dem Weg zum Auto wurden noch ein paar Früchte von den umliegenden Bäumen stibitzt und wir sahen eine ganz echte, richtige Schlange.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an zum Brötchenkaufen, damit wir bei Ana Maria erstmal anständig frühstücken konnten. Danach mussten wir alle unbedingt duschen. Es war erst halb 10, aber wir waren alle unglaublich müde.
Da heute Abend die Geburtstagsfeier von Ana Maria ist, haben Tobi und ich uns noch ein wenig zu einem Mittagsschlaf hingelegt. Als wir wieder wach waren, gingen wir zu Jo Mittagessen - sie hatte noch so viel Essen vom Vorabend übrig, dass sie es mit ihrer Familie alleine nicht schaffen konnte :D
Danach haben wir uns noch auf verschiedenste Weise die Zeit vertrieben, bis gegen Abend dann Ivaneth mit Myrella und Iury kam und es dann rüber zu Jo zum Geburtstag von Ana Maria gegangen. Sie und ihre Familie hatten dort einen Grill, einen riesigen Kuchen und ganz ganz viel zu Essen vorbereitet. Eine große Feier sollte es nicht sein, es war "nur" Familie eingeladen. So waren Maicon mit Suelen, Joao Pedro mit Bruna, Ivaneth mit ihren zwei Kindern, Jo mit ihrer Familie und Claudia (eine Schwester von Maicon, Jo und Joao Pedro) mit ihren zwei Kindern da.
Es wurden dann millionen Fotos geschossen und es wurde ganz ganz viel gegessen. Bevor der Kuchen angeschnitten wurde, musste natürlich noch zum Geburtstag gesungen werden (der eigentliche Geburtstag ist zwar erst morgen, aber hier wird das schon am Vorabend gefeiert, auch wenn die Feier dann nicht bis nach Mitternacht geht). Sogar der Pfarrer aus Jos Kirche war da, sprach ein paar Worte und segnete die Menschen.
Den ganzen Abend wurde gegessen, geredet und gelacht, bis die ersten von ihrer Müdigkeit getrieben nach Hause gegangen sind. Es war ein sehr schöner Abend mit viel Spaß und Freude.
| Eindrücke ... |
| ... vom Aufstieg |
| Im Schatten des Monte Agha |
| Hier oben ist kein Baum, wo alle Wanderer ihren Namen hineinritzen, sondern eine große Pflanze |
| Endlich oben angekommen |
| Die Schlange |
| Ana Marias Geburtstag |
| Die Festgemeinde |
Donnerstag, 6. April 2017
Tag am Strand
Heute morgen hatten wir uns mal wieder den Wecker gestellt - es sollte zum Strand gehen. Es war super brechend heiß. Wir haben uns also umgezogen, eingecremt und nach einem kleinen Frühstück ging es los in Richtung Haus von Tobis Oma.
Schon auf dem Weg dorthin haben wir unheimlich geschwitzt und die Sonne hat geknallt. Der Weg dauert immer so um die 15-20 Minuten würde ich sagen, und führt an der Hauptstraße entlang.
In Trevo angekommen (so nennen die Leute hier die Häusersiedlung wo Tobis Oma und Ivaneth und Samuel und Diego wohnen, hab ich mal so mitbekommen) wurden wir natürlich erstmal von allen begrüßt. Ivaneth wollte auch mit an den Strand, sie musste allerdings noch Essen kochen. Das dauert hier so seine Zeit - wir haben dann recht lange gewartet, sind aber irgendwann mit Iury vorgegangen.
Der Strand Praia Areia Preta war fast leer. Wir haben uns dann in den Schatten gelegt (bzw Iury und ich haben uns in den Schatten gelegt, Tobi ist direkt los Richtung Meer und Tobis Mutter wollte in die Sonne).
Wir haben dann eigentlich wirklich den kompletten Tag am Strand verbracht. Zur Mittagszeit ist Iury nach Hause gegangen und irgendwann ist Ivaneth nachgekommen. Das Meer war super angenehm und eine gute Abkühlung. Neben im Meer baden hat Tobias dann noch so kleine krebsähnliche Schalentiere am Strand gesammelt, die immer zum Vorschein kommen wenn die Wellen zurück gehen, und super lecker sind. Um sie zu fangen muss man schnell sein und genau schauen, wo der Sand ein "V" formt nachdem das Wasser zurück geht.
Am Nachmittag sind wir dann zurück nach Trevo gegangen. Wir waren alle müde und wollten auch recht bald zurück nach Portinho.
Zum Abendessen waren wir heute bei Jo eingeladen. Ihr Schwiegervater wollte dort für alle kochen. Wir haben dann draußen gesessen, alle zusammen gegessen (obwohl wieder das Phänomen auftrat, dass zwar alle zusammen aßen, aber nur ein Bruchteil der Leute am Tisch) und den Abend miteinander verbracht. Es wurde ganz viel geredet, und irgendwann wurden dann die Spielkarten ausgepackt und es ging los.
Tobias und ich sind dann um kurz nach 10 schon zurück zu Ana Marias Haus gegangen, denn wir müssen morgen sehr früh aufstehen. Aber dazu mehr im nächsten Post ...
Schon auf dem Weg dorthin haben wir unheimlich geschwitzt und die Sonne hat geknallt. Der Weg dauert immer so um die 15-20 Minuten würde ich sagen, und führt an der Hauptstraße entlang.
In Trevo angekommen (so nennen die Leute hier die Häusersiedlung wo Tobis Oma und Ivaneth und Samuel und Diego wohnen, hab ich mal so mitbekommen) wurden wir natürlich erstmal von allen begrüßt. Ivaneth wollte auch mit an den Strand, sie musste allerdings noch Essen kochen. Das dauert hier so seine Zeit - wir haben dann recht lange gewartet, sind aber irgendwann mit Iury vorgegangen.
Der Strand Praia Areia Preta war fast leer. Wir haben uns dann in den Schatten gelegt (bzw Iury und ich haben uns in den Schatten gelegt, Tobi ist direkt los Richtung Meer und Tobis Mutter wollte in die Sonne).
Wir haben dann eigentlich wirklich den kompletten Tag am Strand verbracht. Zur Mittagszeit ist Iury nach Hause gegangen und irgendwann ist Ivaneth nachgekommen. Das Meer war super angenehm und eine gute Abkühlung. Neben im Meer baden hat Tobias dann noch so kleine krebsähnliche Schalentiere am Strand gesammelt, die immer zum Vorschein kommen wenn die Wellen zurück gehen, und super lecker sind. Um sie zu fangen muss man schnell sein und genau schauen, wo der Sand ein "V" formt nachdem das Wasser zurück geht.
Am Nachmittag sind wir dann zurück nach Trevo gegangen. Wir waren alle müde und wollten auch recht bald zurück nach Portinho.
Zum Abendessen waren wir heute bei Jo eingeladen. Ihr Schwiegervater wollte dort für alle kochen. Wir haben dann draußen gesessen, alle zusammen gegessen (obwohl wieder das Phänomen auftrat, dass zwar alle zusammen aßen, aber nur ein Bruchteil der Leute am Tisch) und den Abend miteinander verbracht. Es wurde ganz viel geredet, und irgendwann wurden dann die Spielkarten ausgepackt und es ging los.
Tobias und ich sind dann um kurz nach 10 schon zurück zu Ana Marias Haus gegangen, denn wir müssen morgen sehr früh aufstehen. Aber dazu mehr im nächsten Post ...
| Tobias hat eine Miniaturmuschel gefunden |
| Abend bei Jo |
Mittwoch, 5. April 2017
Guarapari
Heute haben Tobias und ich wieder super lange geschlafen, und das nichtmal absichtlich. Ich war gegen 8 Uhr wach, da ich momentan allerdings auch ziemlich Probleme mit dem Bauch habe habe ich mich wieder hingelegt und bin dummerweise wieder eingeschlafen. Tobi hat gar nichts mitbekommen, bis seine Mutter uns um kurz vor 10 geweckt hat. Sie und Ana Maria wollten nach Guarapari fahren. Guarapari ist mit etwas über 100.000 Anwohnern wohl die nächste große Stadt in unserem Umfeld. In der Hoffnung, dort vielleicht ein paar Mitbringsel finden zu können, sprungen wir auf uns machten uns in Windeseile fertig.
Maicon fuhr uns mit dem Auto von Jo und Acacio hin. Da waren wir sehr dankbar drum, denn mit dem Bus hätte es wohl um die 2 Stunden gedauert. Auch heute war es wieder wirklich warm und die Sonne hat wunderschön geschienen.
Geparkt haben wir dann relativ nah an der Innenstadt glaube ich - zumindest waren wir umzingelt von Geschäften, wenngleich es auch keine Fußgängerpassage war. Unser aller Hauptziel heute: Havaianas. Richtige Havaianas Stores gibt es bei uns hier in der "Nähe" leider nur in Serra/Vitoria und einer anderen Stadt weiter in Richtung Inland. Die Flip Flops, die hier übrigens als Flip Flops der armen Leute gelten (unfassbar, bei uns läuft denen jeder hinterher) werden aber auch in den normalen Supermärkten, Apotheken, Schuhläden und zum Teil so Krimskramsläden ähnlich wie Woolworth verkauft. Hier in Guarapari gibt es sogar einen Laden, der insgesamt vielleicht 4qm groß ist - wenn man rein geht, steht man direkt inmitten der Schuhe, die an den Wänden hängen. Da kann man nur immer hoffen, dass nicht noch ein Kunde kommt, denn dann wird es wirklich eng :D
Maicon, Tobias und ich haben uns dann bald von Ana Maria und Tobis Mama getrennt. Nachdem wir in den ersten zwei Läden nicht fündig wurden, konzentrierten wir uns erstmal auf andere Ziele und fuhren in einen Supermarkt, währen die Damen ihrer Shoppinglust folgten. Eigentlich darf ich an dieser Stelle gar nicht so viel vorweg nehmen, immerhin sollen die Mitbringsel doch wenigstens ein klein wenig Überraschung sein ;)
Als wir alle mehr oder weniger fündig geworden sind, sind wir noch an den Strand von Guarapari gefahren. Auch dort wollten Ana Maria und Tobis Mama noch ein wenig weitersuchen, während wir drei ein wenig am Strand entlang gegangen und haben Fotos gemacht. Außerdem haben wir noch etwas kleines gegessen, denn als die anderen beiden zu Mittag gegessen hatten, hatten wir leider noch keinen Hunger. Es ist etwas ganz faszinierendes passiert: Tobias ist oft satt, und das sogar für längere Zeit. Wir haben wahrscheinlich in den letzten Wochen/Tagen hier so viel gegessen, dass wir langsam einfach wirklich. wirklich satt sind :D
Nach einer Zeit haben wir uns dann wieder getroffen und sind zurück nach Portinho. "Auf dem Weg" sind wir noch in Piuma Acaì Suco (nicht Acaì Eis, sondern als Saft) kaufen gegangen für nach dem Abendessen 😎
Eigentlich wollten wir heute Abend bei Odete schlafen. Leider gab es aber einen Zwischenfall in ihrer Familie, weshalb das leider nicht geklappt hat. Naja, hoffentlich ein anderes Mal.
Maicon fuhr uns mit dem Auto von Jo und Acacio hin. Da waren wir sehr dankbar drum, denn mit dem Bus hätte es wohl um die 2 Stunden gedauert. Auch heute war es wieder wirklich warm und die Sonne hat wunderschön geschienen.
Geparkt haben wir dann relativ nah an der Innenstadt glaube ich - zumindest waren wir umzingelt von Geschäften, wenngleich es auch keine Fußgängerpassage war. Unser aller Hauptziel heute: Havaianas. Richtige Havaianas Stores gibt es bei uns hier in der "Nähe" leider nur in Serra/Vitoria und einer anderen Stadt weiter in Richtung Inland. Die Flip Flops, die hier übrigens als Flip Flops der armen Leute gelten (unfassbar, bei uns läuft denen jeder hinterher) werden aber auch in den normalen Supermärkten, Apotheken, Schuhläden und zum Teil so Krimskramsläden ähnlich wie Woolworth verkauft. Hier in Guarapari gibt es sogar einen Laden, der insgesamt vielleicht 4qm groß ist - wenn man rein geht, steht man direkt inmitten der Schuhe, die an den Wänden hängen. Da kann man nur immer hoffen, dass nicht noch ein Kunde kommt, denn dann wird es wirklich eng :D
Maicon, Tobias und ich haben uns dann bald von Ana Maria und Tobis Mama getrennt. Nachdem wir in den ersten zwei Läden nicht fündig wurden, konzentrierten wir uns erstmal auf andere Ziele und fuhren in einen Supermarkt, währen die Damen ihrer Shoppinglust folgten. Eigentlich darf ich an dieser Stelle gar nicht so viel vorweg nehmen, immerhin sollen die Mitbringsel doch wenigstens ein klein wenig Überraschung sein ;)
Als wir alle mehr oder weniger fündig geworden sind, sind wir noch an den Strand von Guarapari gefahren. Auch dort wollten Ana Maria und Tobis Mama noch ein wenig weitersuchen, während wir drei ein wenig am Strand entlang gegangen und haben Fotos gemacht. Außerdem haben wir noch etwas kleines gegessen, denn als die anderen beiden zu Mittag gegessen hatten, hatten wir leider noch keinen Hunger. Es ist etwas ganz faszinierendes passiert: Tobias ist oft satt, und das sogar für längere Zeit. Wir haben wahrscheinlich in den letzten Wochen/Tagen hier so viel gegessen, dass wir langsam einfach wirklich. wirklich satt sind :D
Nach einer Zeit haben wir uns dann wieder getroffen und sind zurück nach Portinho. "Auf dem Weg" sind wir noch in Piuma Acaì Suco (nicht Acaì Eis, sondern als Saft) kaufen gegangen für nach dem Abendessen 😎
Eigentlich wollten wir heute Abend bei Odete schlafen. Leider gab es aber einen Zwischenfall in ihrer Familie, weshalb das leider nicht geklappt hat. Naja, hoffentlich ein anderes Mal.
| Der Strand von Guarapari |
| Eine große Schwertfischfigur am Strand |
Dienstag, 4. April 2017
Ruhiger Tag
Heute hatten wir wieder einen wirklich ruhigen Tag. Tobis Mutter hat Magenschmerzen, und deswegen nicht so viel Lust viel zu machen. Wir haben also ausgeschlafen, gefrühstückt und dann ein wenig zusammen die Zeit verbracht. Die Sonne hat sehr schön geschienen. In Deutschland wäre ich bei dem Wetter direkt spazieren gegangen, aber davon abgesehen, dass wir hier nicht alleine spazieren gehen dürfen, ist hier die Landschaft auch irgendwie nicht dafür geschaffen - die Straßen hier sind alle so steil, dass man nach drei Straßen wieder umdrehen könnte und es definitiv nicht entspannend wäre.
Tobias und ich haben dann das Fenster weit geöffnet um die Sonne und die leichten Briesen zu genießen, haben uns auf das Bett gesetzt und Karten gespielt. Tobi hat hier von Maicon ein neues Spiel gelernt, welches er mir gezeigt hat. Es ist ein klein wenig so wie Spades aus den USA, nur ein wenig anders.
Zum Kaffee kam Amanda rüber und hat uns eingeladen, bei ihr zuhause mit Jo etwas zu essen. Wir sind dann rüber gegangen, Tobis Mutter war auch schon da. Irgendwie kamen wir auf das Thema Makeup/Nagellack. Jo ist Mary Kay Vertreterin (so wie Tuppermensch, nur mit Mary Kay Schminke). Außerdem hat sie suuper viel Nagellack und Aufkleber etc, und so hat sie mir aus Spaß zwei Aufkleber auf die Finger gemacht. Außerdem wollte sie Tobis Mutter und mir die Augenbrauen zupfen, da hat Tobis Mutter allerdings ziemlich direkt die Flucht ergriffen. Mir hat sie dann die Augenbrauen gemacht, und sie macht das ganze wirklich ziemlich gut. Hier in Brasilien, wo die meisten verheirateten Frauen gar nicht arbeiten, ist Mary Kay für sie eine gute Möglichkeit von zuhause etwas zu machen.
Gegen 4 Uhr wollten wir mit Ana Maria und Ivaneth zusammen nach Piuma gehen, um dort ein paar Souvenire zu kaufen. Wir sind zu Fuß gegangen, da leider kein Auto da war. Der Weg hat ungefähr eine halbe Stunde, vielleicht etwas länger gedauert, war aber ganz angenehm, da er ziemlich eben war. In Piuma haben wir dann ein Medikament für Tobis Mutter gekauft und sind dann weiter zum Strand in der Hoffnung, dass uns dort die Souvenirläden überraschen würden. Zu unserer großen Enttäuschung waren fast alle geschlossen, und in den wenigen offenen gab es absolut nichts schönes.
Wir haben dann noch etwas in Piuma gegessen und uns dann zu Fuß auf den Heimweg gemacht. Es war schon dunkel, und da Ana Maria nicht mehr allzu gut zu Fuß ist hat der Heimweg auch etwas gedauert.
Wieder zuhause wurden wir von Maicon und Suelen begrüßt. Wir haben dann noch ein wenig Karten gespielt, sind aber bald duschen gegangen und haben uns hingelegt. Wenn wir in Piuma auch nichts gefunden haben, war der Ausflug dennoch ein gutes Training und Bewegung.
Witzige Seitennotiz: Im Laufe des heutigen Tages wurde die Straße schräg gegenüber von Ana Marias Haus aufgerissen - wahrscheinlich muss irgendetwas repariert werden, keine Ahnung. Auf jeden Fall haben die Brasilianer eine ganz einzigartige Art, die Baustelle abzusperren:
Tobias und ich haben dann das Fenster weit geöffnet um die Sonne und die leichten Briesen zu genießen, haben uns auf das Bett gesetzt und Karten gespielt. Tobi hat hier von Maicon ein neues Spiel gelernt, welches er mir gezeigt hat. Es ist ein klein wenig so wie Spades aus den USA, nur ein wenig anders.
Zum Kaffee kam Amanda rüber und hat uns eingeladen, bei ihr zuhause mit Jo etwas zu essen. Wir sind dann rüber gegangen, Tobis Mutter war auch schon da. Irgendwie kamen wir auf das Thema Makeup/Nagellack. Jo ist Mary Kay Vertreterin (so wie Tuppermensch, nur mit Mary Kay Schminke). Außerdem hat sie suuper viel Nagellack und Aufkleber etc, und so hat sie mir aus Spaß zwei Aufkleber auf die Finger gemacht. Außerdem wollte sie Tobis Mutter und mir die Augenbrauen zupfen, da hat Tobis Mutter allerdings ziemlich direkt die Flucht ergriffen. Mir hat sie dann die Augenbrauen gemacht, und sie macht das ganze wirklich ziemlich gut. Hier in Brasilien, wo die meisten verheirateten Frauen gar nicht arbeiten, ist Mary Kay für sie eine gute Möglichkeit von zuhause etwas zu machen.
Gegen 4 Uhr wollten wir mit Ana Maria und Ivaneth zusammen nach Piuma gehen, um dort ein paar Souvenire zu kaufen. Wir sind zu Fuß gegangen, da leider kein Auto da war. Der Weg hat ungefähr eine halbe Stunde, vielleicht etwas länger gedauert, war aber ganz angenehm, da er ziemlich eben war. In Piuma haben wir dann ein Medikament für Tobis Mutter gekauft und sind dann weiter zum Strand in der Hoffnung, dass uns dort die Souvenirläden überraschen würden. Zu unserer großen Enttäuschung waren fast alle geschlossen, und in den wenigen offenen gab es absolut nichts schönes.
Wir haben dann noch etwas in Piuma gegessen und uns dann zu Fuß auf den Heimweg gemacht. Es war schon dunkel, und da Ana Maria nicht mehr allzu gut zu Fuß ist hat der Heimweg auch etwas gedauert.
Wieder zuhause wurden wir von Maicon und Suelen begrüßt. Wir haben dann noch ein wenig Karten gespielt, sind aber bald duschen gegangen und haben uns hingelegt. Wenn wir in Piuma auch nichts gefunden haben, war der Ausflug dennoch ein gutes Training und Bewegung.
Witzige Seitennotiz: Im Laufe des heutigen Tages wurde die Straße schräg gegenüber von Ana Marias Haus aufgerissen - wahrscheinlich muss irgendetwas repariert werden, keine Ahnung. Auf jeden Fall haben die Brasilianer eine ganz einzigartige Art, die Baustelle abzusperren:
| Kann man so machen |
Montag, 3. April 2017
Sonnenuntergang am Strand
Heute wurden wir bald nach dem Frühstück von Ivaneth abgeholt. Tobis Mutter wollte mit Ana Maria und Maicon irgendwo hin fahren um etwas zu erledigen, und so sind Tobi und ich mit Ivaneth zu ihr nach Hause gegangen um den Tag mit all den Leute dort zu verbringen.
Es war wieder suuper warm. Als wir ankamen, standen bereits Iury und ein anderer Cousin von Tobias, den wir da das erste mal sahen, vor dem Haus. Wir haben den Tag dann größtenteils mit reden, Tiere gucken/streicheln und die Gesellschaft genießen verbracht. Tobi und sein Cousin Diego haben dabei einen Großteil ihrer Zeit seinen zahlreichen Hühnern gewidmet. Gut 30 Hühner besitzt er, die stets im Innenhof des Gebäudekomplexes umherlaufen. Drei besonders wertvolle "Gallos" (Hähne) hat Diego dabei in einem separaten Hühnerstall untergebracht. Ihr besonderer Wert besteht darin, dass sie im Laufe des heranwachsens ihre Brüder umgebracht haben, sich also als stärkstes Männchen des Wurfes durchgesetzt haben. Diese werden dann für die Zucht benutzt, um möglich "starke" Nachfahren zu erhalten. Die Fütterung dieser drei "Gallos" ist dabei besonders spannend, da Diego ein sehr aggressives Männchen besitzt, das anders als die anderen beiden "Gallos", auch Diego selbst angreift. Nachdem er die Tür des besagten Hühnerstalls geöffnet hat, steht das Männchen auch schon zum Angriff bereit, weshalb Diego ihn beim Wechseln des Futters stets mit der Gehege-Tür in Schach halten muss. Die Rivalität der Männchen eines Wurfes hat Diego dann anhand zweier Nachfahren des besagten aggressiven "Gallos" demonstriert, die er und Tobi gefangen haben. Als sie die beiden (noch recht jungen) Hähne in der Hand haltend gegenübergestellt haben, fingen sie auch schon an sich zu bekämpfen. Sollte Diego diese in naher Zukunft nicht weg sperren, wird sich wohl nur einer der beiden "Gallos" durchsetzen.
Am Nachmittag sind Tobi und ich dann mit Ivaneth nach Iriri gegangen. Da Tobi seit ein paar Tagen Ohrenschmerzen hat, wollten wir in der Apotheke Ohrentropfen für ihn kaufen. Außerdem wollten wir bei der Gelegenheit noch ein Acaí essen gehen 😀 Aus Spaß hatte Tobi auch seine Angel dabei, und so sind wir nach dem Eis noch ein wenig über die Steinküste zwischen zwei Stränden geschlendert, damit er noch ein paar mal auswerfen konnte. Dabei haben wir eine höher gelegte Stelle entdeckt, die eine wunderschöne Aussicht bei Sonnenuntergang geboten hat, der den Himmel in wunderschöne Farben gehüllt hat. Das mussten wir natürlich für ein kleines Fotoshooting ausnutzen 🌅.
Tobis Mutter ist dann im nachhinein auch noch mit Myrella nach Iriri gekommen, und wir haben uns am Supermarkt getroffen. Da sie keine Lust hatten, wieder zu Fuß zurück zum Haus der Oma zu gehen, wurden wir freundlicherweise von einer Freundin von Ivaneth (die wir aus Zufall getroffen haben) mitgenommen. Und schon fing der Spaß wieder an - mit 7 Erwachsenen und 2 Kindern in einem VW "Gol" (Golf). Zum Glück ging es ja aber schnell - Autofahren hier in Brasilien sind furchtbar.
Zurück beim Haus von Tobis Oma sind wir dann auch ziemlich direkt zurück nach Portinho gegangen. Da es schon dunkel war, hat Kinka uns freundlicherweise ein Stück begleitet.
Am Abend haben wir dann nur noch ein wenig rumgehangen, Tobi und Maicon haben Karten gespielt, und wir waren nicht allzu spät im Bett.
| Spaziergang ... |
| ... am Strand "Costa Azul" |
| Aussicht von der Steinküste |
| Tobi beim Angeln |
| Sonnenuntergang ... |
| ... mit toller Aussicht |
| Praia Costa Azul bei Nacht |
Sonntag, 2. April 2017
Pacto com Deus
Heute morgen sind wir alle viel erholter wach geworden als gedacht - Joao Pedro hat am Abend (oder in der Nacht) den armen Hund befreit und zu den Nachbarn gegeben, die sich dann um ihn gekümmert haben.
Wir wollten dann nach dem Frühstück an den Strand gehen, und haben uns kurzfristig für den Strand in Pau Grande entschieden. Da Tobi seit gestern Ohrenschmerzen hat, wurde das mit dem Baden allerdings für keinen von uns was. Wir haben uns dann in den Sand gelegt, Tobi hat Muscheln gesucht und wir haben uns ein wenig entspannt. Ana Maria war auch dabei, und sogar Acacio, Amanda und Nicacio kamen mit dem Auto vorbei.
Als wir dann vom Hunger getrieben irgendwann wieder zurück nach Hause gegangen sind, war es schon 3 Uhr am Mittag. Unser Mittagessen gab es dann also mit dem Kaffee dazu (eigentlich gibt es immer gegen 1 Uhr Mittagessen und um 4 Kaffee und Brötchen oder manchmal Kuchen).
Nach dem Mittagessen haben wir noch ein wenig rumgelegen, und dann angefangen uns zu duschen und fertig zu machen. Abends um halb 7 wollten wir mit Jo und der Familie in die Kirche fahren.
Die Kirche hier ist wirklich sehr sehr ähnlich wie in Amerika. Sie sind Baptisten, also eine Art von evangelisch. In einem großen Raum waren Stühle aufgestellt, vorne gab es eine Art Bühne wo links die Musikgruppe gespielt hat, es haben 4 oder 5 Männer und Frauen vorgesungen (Jo auch) und vorne stand ein Pult für den Priester. Die Messe begann mit Musik und sehr antizipativen, modernen Liedern. Der Text wurde an die Wand vorne projiziert und die Leute haben alle aus vollem Herzen mitgesungen. Dann hat der Priester eine ganze Menge geredet (er war mit seinem Mikrophon wirklich sehr laut, und da gefühlt der ganze Raum aus Marmor war, hat es unglaublich gehallt. Dementsprechend war es für uns sehr sehr schwer bis unmöglich etwas zu verstehen).
In dieser Kirche, der 1a Igreja batista em Piuma, gibt es 8 Priester - für jede Gelegenheit einen anderen. Das ist aber laut Acacio auch für hier besonders, das haben die anderen Kirchen anscheinend nicht. Dann waren Kinder und Erwachsene getrennt. Im hinteren Teil der Kirche waren zwei Räume, einmal für Babys/Säuglinge und einmal für Kleinkinder. Nicacio und Amanda waren in einem ganz anderen Gebäude, wo sie auch so eine Art Kirche hatten glaube ich. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist das Jahr hier wie in Amerika in Projekte aufgeteilt, in denen sich die Kirche immer mit etwas anderem beschäftigt. Außerdem gibt es "Hausaufgaben" auf, die aber natürlich freiwillig sind. Für diese Woche waren es unter anderem alle Galater- und Epheserbriefe lesen und für eine Woche auf rotes Fleisch verzichten (ich bin mir nicht ganz sicher, ob das im Rahmen des Themas momentan oder der Fastenzeit ist. Auf jeden Fall gibt es jede Woche etwas anderes, worauf man verzichten "soll" - letzte Woche war es Brot, diese Woche rotes Fleisch).
Die Kirche hat schon relativ lang gedauert, bis kurz nach 9 glaube ich. Danach waren wir alle wirklich hungrig, und sind in einer Pizzeria in Piuma gefahren.
Als wir wieder zuhause waren, war es schon 11 Uhr. Tobis Mutter und Ana Maria waren also schon längst am schlafen, und auch wir legten uns direkt hin.
Wir wollten dann nach dem Frühstück an den Strand gehen, und haben uns kurzfristig für den Strand in Pau Grande entschieden. Da Tobi seit gestern Ohrenschmerzen hat, wurde das mit dem Baden allerdings für keinen von uns was. Wir haben uns dann in den Sand gelegt, Tobi hat Muscheln gesucht und wir haben uns ein wenig entspannt. Ana Maria war auch dabei, und sogar Acacio, Amanda und Nicacio kamen mit dem Auto vorbei.
Als wir dann vom Hunger getrieben irgendwann wieder zurück nach Hause gegangen sind, war es schon 3 Uhr am Mittag. Unser Mittagessen gab es dann also mit dem Kaffee dazu (eigentlich gibt es immer gegen 1 Uhr Mittagessen und um 4 Kaffee und Brötchen oder manchmal Kuchen).
Nach dem Mittagessen haben wir noch ein wenig rumgelegen, und dann angefangen uns zu duschen und fertig zu machen. Abends um halb 7 wollten wir mit Jo und der Familie in die Kirche fahren.
Die Kirche hier ist wirklich sehr sehr ähnlich wie in Amerika. Sie sind Baptisten, also eine Art von evangelisch. In einem großen Raum waren Stühle aufgestellt, vorne gab es eine Art Bühne wo links die Musikgruppe gespielt hat, es haben 4 oder 5 Männer und Frauen vorgesungen (Jo auch) und vorne stand ein Pult für den Priester. Die Messe begann mit Musik und sehr antizipativen, modernen Liedern. Der Text wurde an die Wand vorne projiziert und die Leute haben alle aus vollem Herzen mitgesungen. Dann hat der Priester eine ganze Menge geredet (er war mit seinem Mikrophon wirklich sehr laut, und da gefühlt der ganze Raum aus Marmor war, hat es unglaublich gehallt. Dementsprechend war es für uns sehr sehr schwer bis unmöglich etwas zu verstehen).
In dieser Kirche, der 1a Igreja batista em Piuma, gibt es 8 Priester - für jede Gelegenheit einen anderen. Das ist aber laut Acacio auch für hier besonders, das haben die anderen Kirchen anscheinend nicht. Dann waren Kinder und Erwachsene getrennt. Im hinteren Teil der Kirche waren zwei Räume, einmal für Babys/Säuglinge und einmal für Kleinkinder. Nicacio und Amanda waren in einem ganz anderen Gebäude, wo sie auch so eine Art Kirche hatten glaube ich. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist das Jahr hier wie in Amerika in Projekte aufgeteilt, in denen sich die Kirche immer mit etwas anderem beschäftigt. Außerdem gibt es "Hausaufgaben" auf, die aber natürlich freiwillig sind. Für diese Woche waren es unter anderem alle Galater- und Epheserbriefe lesen und für eine Woche auf rotes Fleisch verzichten (ich bin mir nicht ganz sicher, ob das im Rahmen des Themas momentan oder der Fastenzeit ist. Auf jeden Fall gibt es jede Woche etwas anderes, worauf man verzichten "soll" - letzte Woche war es Brot, diese Woche rotes Fleisch).
Die Kirche hat schon relativ lang gedauert, bis kurz nach 9 glaube ich. Danach waren wir alle wirklich hungrig, und sind in einer Pizzeria in Piuma gefahren.
Als wir wieder zuhause waren, war es schon 11 Uhr. Tobis Mutter und Ana Maria waren also schon längst am schlafen, und auch wir legten uns direkt hin.
Samstag, 1. April 2017
Einmal Deutsch bitte ... oder auch nicht
Nach einer unglaublich furchtbaren Nacht mussten wir heute morgen schon mit dem Wecker aufstehen. In unserem Nachbarhaus wohnt ein Hund, der die ganze Nacht geweint hat. Die Leute ziehen anscheinend um oder so, auf jeden Fall war der Hund komplett alleine und hat die ganze lange Nacht geweint. Und so leid er mir auch tut (das tut er wirklich), es war suuper nervig und schlafraubend.
Eigentlich dachten wir, dass wir heute früh zum Strand fahren würden. Diese Pläne haben sich dann allerdings wieder geändert, und gegen späten Vormittag haben wir uns mit Ana Maria, Maicon und seiner Freundin Suelen mit dem Auto auf den Weg nach Domingos Martins gemacht. Das ist eine Kleinstadt zwischen Iriri und Vitoria in den Bergen, die von deutschen Immigranten gegründet wurde und noch heute mit seinem deutschen Flair entzücken soll. Zu sechst haben wir es uns also in dem kleinen Ford Fox von Suelens Vater "gemütlich" gemacht (hahaha... ) und sind losgetuckert.
Die Fahrt war schon recht lang. Eigentlich wollten wir vor dem Besuch in der Kleinstadt noch zu einem Zoo in der Nähe, aber da der recht viel Eintritt gekostet hätte und eigentlich auch um einiges kleiner und mickriger war als in Deutschland, haben wir uns dann doch dagegen entschieden. Also ging es weiter nach Domingos Martins. Schon bei der Einfahrt wurden wir mit einem netten "Willkommen"-Schild begrüßt. Umgeben von Fachwerkhäusern sind wir dann weitergefahren, auf der Suche nach einem Ort zum Mittagessen. Das haben wir dann in einem self-service Restaurant an der Hauptstraße (?) zu uns genommen.
Auf dem Marktplatz war - super kitschig - ein Ostermarkt aufgebaut. Wir sind dann ein wenig umher gebummelt, haben ein paar Fotos geschossen und uns umgesehen. Fazit: das, was dort dargestellt war, hat eigentlich wirklich ziemlich wenig mit Deutschland zu tun. Es war vor allem suuuuuper kitschig und eigentlich gar nicht mal soo schön. Wir sind dann auch schon bald weitergefahren, denn die Stadt war nicht unser einziges Ziel für den Tag. Ein gutes Stück weiter durch die Berge kamen wir dann zum Pedra Azul, einem wunderschönen Berg mit Nationalpark etc. Auch dort haben wir uns umgesehen, Fotos geschossen und sind ein wenig rumgelaufen. Man merkte direkt, dass wir in den Bergen sind. Schon Domingos Martins war nicht ganz so warm wie Iriri sonst, aber doch noch um die 26 Grad. Hier oben, am Pedra Azul, war es nun wirklich frisch.
Unweit von dem Gebäude mit den Souveniren (wo wir natürlich geparkt hatten) lag eine Art Ranch, wo man unter anderem auch reiten konnte. Leider war es schon recht spät am Nachmittag, und so konnten wir nicht mehr reiten und wollten daher auch nicht den Eintritt bezahlen, um die Pferde zu sehen (im Endeffekt sehen die genauso aus wie bei uns ...)
Nach einer kleinen Kaffeepause in einem super süßen Kaffeeladen haben wir uns dann auf den Weg nach Hause gemacht. Es war schon zwischen 5 und 6 Uhr, und die Heimfahrt würde uns gut 2 Stunden kosten.
Als wir dann endlich wieder in Portinho waren, haben wir uns Burger zu essen bestellt. Wir hatten alle super hunger, aber gleichzeitig hatte keine Lust etwas zu machen - und bei umgerechnet unter 4€ pro Burger kann man auch wirklich nichts sagen ;)
Jetzt gehen wir noch duschen, und dann auch schon direkt ab ins Bett, Heute war ein ereignisreicher Tag, und außerdem ist der arme Hund schon wieder alleine - nur Gott weiß, wie erholsam die Nacht wird.
Eigentlich dachten wir, dass wir heute früh zum Strand fahren würden. Diese Pläne haben sich dann allerdings wieder geändert, und gegen späten Vormittag haben wir uns mit Ana Maria, Maicon und seiner Freundin Suelen mit dem Auto auf den Weg nach Domingos Martins gemacht. Das ist eine Kleinstadt zwischen Iriri und Vitoria in den Bergen, die von deutschen Immigranten gegründet wurde und noch heute mit seinem deutschen Flair entzücken soll. Zu sechst haben wir es uns also in dem kleinen Ford Fox von Suelens Vater "gemütlich" gemacht (hahaha... ) und sind losgetuckert.
Die Fahrt war schon recht lang. Eigentlich wollten wir vor dem Besuch in der Kleinstadt noch zu einem Zoo in der Nähe, aber da der recht viel Eintritt gekostet hätte und eigentlich auch um einiges kleiner und mickriger war als in Deutschland, haben wir uns dann doch dagegen entschieden. Also ging es weiter nach Domingos Martins. Schon bei der Einfahrt wurden wir mit einem netten "Willkommen"-Schild begrüßt. Umgeben von Fachwerkhäusern sind wir dann weitergefahren, auf der Suche nach einem Ort zum Mittagessen. Das haben wir dann in einem self-service Restaurant an der Hauptstraße (?) zu uns genommen.
Auf dem Marktplatz war - super kitschig - ein Ostermarkt aufgebaut. Wir sind dann ein wenig umher gebummelt, haben ein paar Fotos geschossen und uns umgesehen. Fazit: das, was dort dargestellt war, hat eigentlich wirklich ziemlich wenig mit Deutschland zu tun. Es war vor allem suuuuuper kitschig und eigentlich gar nicht mal soo schön. Wir sind dann auch schon bald weitergefahren, denn die Stadt war nicht unser einziges Ziel für den Tag. Ein gutes Stück weiter durch die Berge kamen wir dann zum Pedra Azul, einem wunderschönen Berg mit Nationalpark etc. Auch dort haben wir uns umgesehen, Fotos geschossen und sind ein wenig rumgelaufen. Man merkte direkt, dass wir in den Bergen sind. Schon Domingos Martins war nicht ganz so warm wie Iriri sonst, aber doch noch um die 26 Grad. Hier oben, am Pedra Azul, war es nun wirklich frisch.
Unweit von dem Gebäude mit den Souveniren (wo wir natürlich geparkt hatten) lag eine Art Ranch, wo man unter anderem auch reiten konnte. Leider war es schon recht spät am Nachmittag, und so konnten wir nicht mehr reiten und wollten daher auch nicht den Eintritt bezahlen, um die Pferde zu sehen (im Endeffekt sehen die genauso aus wie bei uns ...)
Nach einer kleinen Kaffeepause in einem super süßen Kaffeeladen haben wir uns dann auf den Weg nach Hause gemacht. Es war schon zwischen 5 und 6 Uhr, und die Heimfahrt würde uns gut 2 Stunden kosten.
Als wir dann endlich wieder in Portinho waren, haben wir uns Burger zu essen bestellt. Wir hatten alle super hunger, aber gleichzeitig hatte keine Lust etwas zu machen - und bei umgerechnet unter 4€ pro Burger kann man auch wirklich nichts sagen ;)
Jetzt gehen wir noch duschen, und dann auch schon direkt ab ins Bett, Heute war ein ereignisreicher Tag, und außerdem ist der arme Hund schon wieder alleine - nur Gott weiß, wie erholsam die Nacht wird.
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