Eigentlich dachten wir, dass wir heute früh zum Strand fahren würden. Diese Pläne haben sich dann allerdings wieder geändert, und gegen späten Vormittag haben wir uns mit Ana Maria, Maicon und seiner Freundin Suelen mit dem Auto auf den Weg nach Domingos Martins gemacht. Das ist eine Kleinstadt zwischen Iriri und Vitoria in den Bergen, die von deutschen Immigranten gegründet wurde und noch heute mit seinem deutschen Flair entzücken soll. Zu sechst haben wir es uns also in dem kleinen Ford Fox von Suelens Vater "gemütlich" gemacht (hahaha... ) und sind losgetuckert.
Die Fahrt war schon recht lang. Eigentlich wollten wir vor dem Besuch in der Kleinstadt noch zu einem Zoo in der Nähe, aber da der recht viel Eintritt gekostet hätte und eigentlich auch um einiges kleiner und mickriger war als in Deutschland, haben wir uns dann doch dagegen entschieden. Also ging es weiter nach Domingos Martins. Schon bei der Einfahrt wurden wir mit einem netten "Willkommen"-Schild begrüßt. Umgeben von Fachwerkhäusern sind wir dann weitergefahren, auf der Suche nach einem Ort zum Mittagessen. Das haben wir dann in einem self-service Restaurant an der Hauptstraße (?) zu uns genommen.
Auf dem Marktplatz war - super kitschig - ein Ostermarkt aufgebaut. Wir sind dann ein wenig umher gebummelt, haben ein paar Fotos geschossen und uns umgesehen. Fazit: das, was dort dargestellt war, hat eigentlich wirklich ziemlich wenig mit Deutschland zu tun. Es war vor allem suuuuuper kitschig und eigentlich gar nicht mal soo schön. Wir sind dann auch schon bald weitergefahren, denn die Stadt war nicht unser einziges Ziel für den Tag. Ein gutes Stück weiter durch die Berge kamen wir dann zum Pedra Azul, einem wunderschönen Berg mit Nationalpark etc. Auch dort haben wir uns umgesehen, Fotos geschossen und sind ein wenig rumgelaufen. Man merkte direkt, dass wir in den Bergen sind. Schon Domingos Martins war nicht ganz so warm wie Iriri sonst, aber doch noch um die 26 Grad. Hier oben, am Pedra Azul, war es nun wirklich frisch.
Unweit von dem Gebäude mit den Souveniren (wo wir natürlich geparkt hatten) lag eine Art Ranch, wo man unter anderem auch reiten konnte. Leider war es schon recht spät am Nachmittag, und so konnten wir nicht mehr reiten und wollten daher auch nicht den Eintritt bezahlen, um die Pferde zu sehen (im Endeffekt sehen die genauso aus wie bei uns ...)
Nach einer kleinen Kaffeepause in einem super süßen Kaffeeladen haben wir uns dann auf den Weg nach Hause gemacht. Es war schon zwischen 5 und 6 Uhr, und die Heimfahrt würde uns gut 2 Stunden kosten.
Als wir dann endlich wieder in Portinho waren, haben wir uns Burger zu essen bestellt. Wir hatten alle super hunger, aber gleichzeitig hatte keine Lust etwas zu machen - und bei umgerechnet unter 4€ pro Burger kann man auch wirklich nichts sagen ;)
Jetzt gehen wir noch duschen, und dann auch schon direkt ab ins Bett, Heute war ein ereignisreicher Tag, und außerdem ist der arme Hund schon wieder alleine - nur Gott weiß, wie erholsam die Nacht wird.
| Ostermarkt |
| Oh hey, Rheinland-Pfalz! |
| Pedra Azul |
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