Montag, 10. April 2017

Letzte Vorbereitungen in Iriri

Eigentlich wollten wir heute auch nochmal an den Strand, schließlich muss man es ausnutzen, solange es noch möglich ist. Leider hat das Wetter dann aber nicht so ganz mitgespielt und es war sehr bewölkt. Wir haben also schonmal angefangen unsere Koffer zu packen (das wird noch abenteuerlicher als ursprünglich gedacht) und sind, als die Luft sich gegen Nachmittag ein bisschen abgekühlt hatte, nach Trevo gegangen. Da heute unser letzter wirklicher Tag in Iriri/Portinho ist, haben wir uns außerdem noch vorgenommen, nochmal im Supermarkt von Iriri die letzten Einkäufe zu erledigen.
Als wir in Trevo angekommen sind, hat sich Tobis Mama erst noch von Ivaneth die Fußnägel machen lassen. Da es Tobi und mir sonst zu spät (und vor allem zu dunkel) geworden wäre, sind wir schonmal vor nach Iriri gegangen. Tobias wollte noch eine bestimmte Straße in Iriri entlang gehen die wirklich steil ist, in der Hoffnung eine schöne Aussicht zu bekommen.
Wir sind also ins Dorf rein und die Straße hochgekrackselt. Es war nicht die Aussicht die Tobias erwartet hatte, aber ich fand sie trotzdem ganz nett :D Wir haben uns dann im Supermarkt mit Farinha und noch ein bisschen Zeug für Deutschland eingedeckt, sind nochmal in die Apotheke Kochsalzlösungen kaufen gegangen und haben uns dann auch schon wieder auf den Weg zurück gemacht. Da war es dann aber auch schon stockdunkel, das geht hier wirklich schnell. Auf dem Weg aus dem Dorf raus sind uns dann auch Tobis Mutter, Ivaneth und Iury entgegen gekommen, die sich ebenfalls auf dem Weg zum Supermarkt befanden.
Zurück bei Ivaneth und Tobis Oma zuhause, haben Tobi und ich ganz viel Zeit gehabt zu entspannen, während wir auf seine Mutter und Ivaneth warteten. Wir waren abends hier zum Essen eingeladen, deswegen wurde das ganze eine längere Sache.
Bis dann wirklich wieder alle da waren und es Essen gab, war es schon kurz nach 8. Nach dem Essen ging es dann also auch recht bald zurück nach Portinho, denn wir waren alle müde. Da Tobis Mutter nicht wollte, dass wir alleine gehen, ist Ivaneth dann mitgekommen und hat mit uns bei Ana Maria geschlafen. Es hatte geregnet und die Straßen waren plitschnass, aber die Menschen haben sich alle gefreut. Außerdem ist es so auch um einiges abgekühlt, was sehr angenehm war.
Wir waren dann duschen und wollten uns gerade fertig machen für ins Bett, als Diogo noch vorbei kam. Er ist morgen ebenfalls in Vitoria, allerdings heißt das dann wahrscheinlich, dass wir uns verpassen und nicht mehr sehen werden. Deswegen kam er nach der Uni nochmal, um sich von uns zu verabschieden und wir haben uns noch eine Weile mit ihm unterhalten.
Als Diogo sich dann wieder nach Hause verabschiedet hat, sind Tobi und ich totmüde ins Bett gefallen. Und damit beginnt auch schon unsere letzte Nacht in Portinho ...


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